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Renovierungskosten Baujahre 1950 bis 1969

Modernisierung von Häusern aus den 50ern und 60ern und der Einfluss auf die Renovierungskosten

Dreiviertel aller Wohngebäude wurden vor 1978 gebaut, die Masse davon in den 50ern und 60ern. Somit stellt dies die Masse der zur Zeit auf den Markt befindlichen Altbauten dar. 

Grundsätzlich kann schon mal festgestellt werden, dass die Qualität der Häuser aus den Sechzigern besser ist als jene aus den Fünfzigern. Dennoch haben auch Häuser aus den Fünfzigern ihre Vorteile. Sie haben z. B. eine schlichte Architektur, welche auch heute noch modern ist. Für die Berechnung der Renovierungskosten kann als Anhalt genommen werden, dass bis circa 40 % des Kaufpreises für die Modernisierung eingerechnet werden müssen.

Ein weiterer Unterschied zwischen Gebäuden aus diesen Jahrzehnten ist die Bausubstanz,  denn in der Nachkriegszeit wurde mit sehr einfachen Mitteln gebaut, was in den sechziger Jahren dann erheblich besser wurde.

Bei Häusern aus beiden Jahrzehnten sollte man jedoch genau prüfen, ob sich eine Modernisierung überhaupt lohnt. Wurden die Gebäude bereits in den Siebzigern modernisiert, kann dies unangenehme Folgen haben und die Renovierungskosten in die Höhe treiben. Denn damals wurden so genannte moderne Baustoffe (z.B. PVC, Kunststofffasern, Holzschutzmittel), welche gesundheitliche Schäden hervorrufen können und heute verboten sind, benutzt.

Renovierungskosten Häuser 50er & 60er – Streitthema Dämmung

Über ein Thema streiten sich die Fachleute besonders: Dämmung. Die wirtschaftlichkeit einer Dämmung scheint fraglich, denn die Häuser aus diesen beiden Jahrzehnten haben meist ein 36er Außenmauerwerk und man muss genau ausrechnen, ob sich die Renovierungskosten für eine Dämmung überhaupt lohnen. Eventuell ist es wirtschaftlicher eine neue Heizung einzubauen und den gewissen Wärmeverlust hin zu nehmen. Soll jedoch eine Förderung der KfW in Anspruch genommen werden, so wird man um eine Dämmung nicht herum kommen. Denn die Foraussetzungen sind meist energetische Einsparungen. Man muss also individuell Entscheiden, ob eine Dämmung sinnvoll ist oder nicht. Ein Experte wird ihnen bei der Entscheidung sehr hilfreich sein.

Renovierungskosten Häuser 50er & 60er - "Der Keller" – aufwändig sanieren oder historische Nutzung akzeptieren?

Ein weiteres Thema über das sich der potentielle Käufer Gedanken machen sollte, ist der Keller. Bei Häusern in den Fünfzigern wurden diese nicht gegen Feuchtigkeit geschützt, jedoch gut belüftet, da sie zur Lagerung von Vorräten genutzt wurden. Werden diese heutzutage einfach Umgebaut und die gute Durchlüftung unterbrochen, so besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit in den Wänden hochsteigt und sich Schimmel bildet. Wer einen solchen Keller anderweitig nutzen möchte, beispielsweise als Arbeitszimmer oder Partykeller, der wird aufwändig sanieren müssen. Hier lohnt es sich ebenfalls einen Experten hinzuzuziehen der eine fachliche Aussage zu den notwendigen Sanierungen und den anfallenden Renovierungskosten machen kann. 

Renovierung als lohnendes Investment - Vorteile der Modernisierung von Häusern der 50er und 60er Jahre

Häuser aus den Fünfzigern und Sechzigern Jahren liegen meist in zentraler Lage und sind umgeben von bereits gewachsenen Strukturen und einer bestehenden Grünlandschaft. Deshalb sollte man von Experten prüfen lassen wie hoch die Kosten für eine Modernisierung sind, denn dann sind Häuser aus diesen Jahrzehnten ein attraktives Investment. Ihr Potenzial besteht meist darin, dass oft ihre Keller und Dachgeschosse nicht ausgebaut sind. Ebenfalls können die engen Zimmer durch herausnehmen von Wänden mehr Raum schaffen. Im Außenbereich können Terrassen vergrößert oder auch Balkone angebaut werden. Ihr Trumpf liegt aber in den verwendeten natürlichen Baustoffen wie Ziegel oder Tonstein, da heutzutage meist Verbundstoffe verwendet werden.

Anfallende Renovierungsmaßnahmen bei Häusern der 50er und 60er Jahre

Die ersten Jahrzehnte der Nachkriegszeit bringen im Bauwesen aber auch Nachteile mit sich. So ist im Gegensatz zur heutigen Bauweise von einer eher einfachen Bauart auszugehen, da beispielsweise eine Dämmung nicht vorhanden ist.  Die einfache Bauart gilt auch für verbaute Außentüren und Fenster, welche meist einfach verglast sind, sowie die Elektroinstallation beziehungsweise Haustechnik. Hier fehlt es meist schon an einer Schutzleitung (Erdung) beziehungsweise einer FI-30mA Sicherung im Sicherungskasten. Aber auch der Bereich Sanitär muss betrachtet werden, denn Abflussrohre beziehungsweise Wasserleitungen müssen erneuert werden, gerade wenn es sich dabei um Bleirohre handelt. Die vorgenannten Punkte machen deutlich warum Renovierungskosten bei Häusern aus diesen Jahrzehnten in die Höhe schnellen können. Die Renovierungskosten für die vorgenannten Punkte fallen natürlich unterschiedlich nach Art des Aufwandes aus. Hier lohnt es sich Komplettangebote machen zu lassen und Preise zu vergleichen. 

Renovierungskosten – Absicherung vor der Investition

Vor einem Kauf sollte unbedingt ein Experte die Bausubstanz auf Schadstoffe prüfen. Weiterhin sollte das Vorhanden sein von Schadstoffen im Kaufvertrag ausgeschlossen werden, denn eine Entsorgung dieser ist meist sehr teuer. In diesen Fällen lohnt sich eine Renovierung meist nicht mehr sondern nur noch der Abriss und Neubau. Es sollte daher unbedingt darauf verzichtet werden auf eigene Faust zu sanieren, denn durch mögliche Schadstoffe oder Schimmelbildung durch falsche Dämmung gefährden Sie sich selbst und Ihre Familie. Beauftragen Sie Experten mit der Durchführung.